
Grundlegender Gehorsam ist eine der Voraussetzungen für eine entspannte Hundewanderung
Eine Hundewanderung mit Freude und Entspannung ist nur möglich wenn Dein Hund in den wichtigsten Kernkompetenzen eingearbeitet wurde.
Leinenfürigkeit
Dein Hund sollte in der Lage sein, über mehrere Stunden entspannt an der Leine zu laufen. Du darfst dabei nicht behindert oder in unübersichtlichen Situationen durch Sturz in Gefahr gebracht werden.
Sicherer Rückruf
Wenn dein Hund frei läuft, muss er in jeder Situation rückrufbar sein. Das betrifft Wildsichtungen, Begegnungen mit Wanderern und Radfahrern. Besonders Begegnungen mit anderen Hunden solten so gestaltet sein, dass in dem Fall beide Hunde sicher abrufbar sind. Vorher musst Du, wie auch beim Hundespaziergang, direkten Kontakt zu anderen Hunden immer vorher vereinbaren. Sollte Dein Hund nicht sicher abrufbar sein, gönn ihm eifach kurze Schnüffelpausen an der mitgeführten Schleppleine.
Impuls- und Jagdkontrolle
Das unkontrollierte Jagen von vom Wildtieren oder das Aufschrecken von Weidevieh muss unterbunden werden können. Wennes nicht möglich ist Leine Deinen Hund unbedingt an. Bei Begegnungen mit Weidevie schlage ich vor den Hund dicht angeleint bei Dir zu führen um das Vieh nicht unnötig zu verunsichern.
Spezielle Kommandos für die anspruchsvolle Hundewanderung
Für die anspruchsvolle Hundewanderung im steilen Gelände oder auf schmalen Wegen empfiehlt sich das Trainieren spezieller Signale.
Stopp oder Warte
Der Hund hält sofort an seiner aktuellen Position an. Stehend, sitzend oder liegend im Platz kann auch mit verschiedenen Komandos gestaltet werden.
Sehr wichtig an unübwersichtlichen oder steilen Stellen.
Langsam
Dein Hund drosselt sein Tempo und konzetriert sich auf seinen Weg
Hinter mir
Der Hund läuft sofort hinter Dir. Auf engen Wegen, Gegenverkehr oder steilen abstiegen.
Sozialverträglichkeit und Umweltsicherheit
Dein Hund sollte während der Hundewanderung durch äußere Einflüsse so beindruckt sein, dass ein entspanntes Wandern nicht mehr möglich ist.
Soziale Verträglichkeit
Dein Hund darf keine Aggression gegen Artgenossen oder fremde Menschen zeigen.
Gelassenheit bei Reizen
Der Hund sollte an den Umgang mit Geräuschen gewöhnt sein um zu verhinden, dass wir wärend einer unkontrollierten Schrecksituation gefärdet werden. Das Verhalten in Gondeln, auf Gitterrosten, schmalen Brücken und verschiedenen Transportmitteln musst Du unbedingt üben um deinem Hund in bestimmten Situationen den Stress zu nehmen.
Körperliche Voraussetzungen & das Alter Deines Hundes
Mindestalter des Hundes
Das mindestalter Deines Hundes sollte mindestens 12 Monate , bei großen Hunderassen eher 18 Monate, betragen. Lange Touren solltest Du erst mit dem Hund gehen wenn Knochen und Gelenke voll entwickelt sind.
Kondition
Ausdauer und Kondition solltest Du schrittweise aufbauen. Täglich kurz Gassigehen reicht für mehrstündige Wanderungen nicht aus. Beginne einfach mit Kurzwanderungen um Deinen Hund nicht gleich zu überfordern.